Freitag, 30. April 2010

Lust auf mehr...

damit ihr wisst was euch noch so erwarten kann :)
































Törtchentraum oder wenn man genug hat von globalisation and ethnic diversity...




Jaja das geliebte Abitur... was macht man den ganzen tag (jedenfalls manche ^^)? Lernen!

Doch nach stundenlangen Philosophieren über hopes and fears of developing countries and industrial nations in Sachen globalisation oder Lernen von Vokabeln, die man ganz sicher nur einmal in seinem Leben verwenden wird ("the vages do not cover the living expanses") brauch man doch auch mal ne Abwechslung!
Also was scheint da besser als zu Backen? Mehr advantages gibts nicht: zunächst einkaufen und dabei noch das frühsommerliche Wetter genießen, dann ungehemmte Vorfreude auf Schokoküchlein mit flüssigen Kern.
Um natürlich die gesunde Ernährung nicht zu vernachlässigen gibts dazu Himbeeren - aus der Tiefkühltruhe.
Nach 2 Anläufen mit verschieden langen Backzeiten gelangen dann doch tatsächlich 2 Schokotörtchen mit einen flüssigen Kern, diese wurden jedoch so schnell verspeist, dass kein Foto möglich war, deshalb nur eins von einem nicht minder lekkeren unflüssigen Törtchen :D

And who cares bei dem Anblick noch about english?

Mittwoch, 28. April 2010

Die "letzer-Schultag-Torte"


Der letzte Schultag unseres nunmehr 13 Jahre andauernden Schuhlebens! Wer hat diesen Tag nicht herbeigesehnt? Genau aufgrund dieses feierlichen Anlasses kreierten wir eine neue Torte! Letzter Schultag- Feierstimmung-also Hauptsache viel Alkohol! :D Gedacht-Getan also was passt besser also eine Caipirinha -Torte? Natürlich doppelte Menge es sollten ja auch alle Jahrgangsmitglieder satt werden. Über den Transport hatten wir uns zu diesem Zeitpunkt allerdings noch keine Gedanken gemacht...


Nach der letzten Chorstunde unseres Lebens (noch ein Grund zum Feiern) machten wir uns ans Werk. Es lief alles nach Plan sogar das Teilen des gefühlt 1 Quadratmeter großen Teigs funktionierte ! Dann nochmal im Rezept gelesen und upps in den Teig sollte ja eigentlich ein Teil des Alkohols! Egal dachten wir uns kippen wir halt alles in die Füllung die daraufhin recht Alkohol-lastig schmeckte- also am besten nicht die ganze Torte im Alleingang aufessen- fast 170 ml Pitu sind da doch nicht mehr ganz so gesund ^^

Die riesige Torte konnte zwar noch mit Mühe und Not im Kühlschrank untergebracht werden, doch ein halbstündiger Transport in der S- und U-Bahn am frühen Morgen war ausgeschlossen. Da erwies sich wieder einmal das hauseigene, hellblau Taxi als sehr hilfreich- was für ein Luxus!

Im Endeffekt hat es glücklicherweise allen geschmeckt und für den Alkoholpegel war dann doch eher der Bier- und Sektkonsum verantwortlich :) In dem Sinne: nie wieder Schule und frohe Abiprüfungen!

Das erste große gemeinsame Projekt






Am 16. April war es endlich soweit. Das schon so lange geplante Projekt der 3-stöckigen Geburtstagstorte und somit des ersten großen gemeinsamen Projekts der teilzeit Tortenbäcker Myrre und meiner Wenigkeit konnte beginnen nach mehr oder wenig erfolgreich absolviertem schriftlichen Latinum.

Nicht nur die Auswahl und Füllungen der Torten sondern auch die Deko stellte uns schon im Vorfeld vor einige Schwierigkeiten: weder Nüsse noch Marzipan durften Verwendung finden, dafür reichlich Schokolade, Sahne und Beeren.


Doch eigentlich gilt: keine Deko ohne Marzipan! Also was tun? Keine Deko? Nur Sahne?


Da stieß Myrre nach intensiver Internetrecherche auf das glorreiche Zuckerfondant!!! Gleiche Konsistenz und wesentlich haltbarer und mindestens genauso süß wie Marzipan und vor allem strahlend weiß!!


Auch für 3 verschiedene Torten konnte sich schnell entschieden werden: Nougat-Creme, Schoko-Waldbeer und eine Himbeerwickeltorte sollten es sein.


So standen wir also am 16. April ab 14 Uhr in der Küche und rührten einen Biskuitteig nach dem anderen nur unterbrochen durch gelegentliches Kneten eines Mürbeteiges mit bloßer Muskelkraft :D - die Knethaken waren abhanden gekommen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten (ja der Biskuitteig sollte so hart sein) stellte sich schnell Optimismus ein- unsere Vorstellungen nahmen nach und nach eine reale Form an!

Nachdem alle Torten erfolgreich ihre Grundform angenommen hatten und auf 2 verschieden Kühlschränke verteilt waren, hieß es warten, warten auf den nächsten Morgen....


An diesem nämlich begann erst der interessante Teil: die Deko mit Zucker-Fondent!Ein grober Plan für diese stand auch schon, also keine Zeit verschwenden -noch 5 Stunden bis zur Präsentation vor dem Geburtstagskind!


Es hieß also fleißig Mini-Rosen und Girlanden drehen bis zum bitteren Ende. Durch das erstaunlich gute Handling der Zuckermasse ging dies relativ schnell vorran erst recht durch weitere Unterstützung in Form von Nora!


Nachdem dann nur noch mal ein knapper Liter Sahne zur Verzierung geschlagen werden musste (das Nennen der insgesamt verwendeten Sahnemassen entfällt an dieser Stelle), rückt der spannende Augenblick des Aufeinandersetzens der Torten immer näher!

Würde alles halten oder würde es in einer riesigen Schweinerei enden? Mit vereinten Kräften und unter dem Einsatz von mindestens 5 Kuchenschaufeln hielt überraschenderweise alles so wie es sollte! Und das alles 1 Stunde vor dem Erscheinen des Geburtstagskindes!

Nach einer schnellen Kühlschrank-Umräum-Aktion war auch die Kühlung gewährleistet - nichts stand der Party noch im Weg!


Und spätestens beim Anblick des strahlenden Geburtstagskindes und der Gäste wusste man, dass sich die Mühe voll und ganz gelohnt hatte!