Donnerstag, 18. November 2010

Torte statt Hirn


Gerade mal 4 Wochen Studium und schon hat man die 1. Prüfung hinter sich und ist voll und ganz im Studienstress angelangt! Und da soll man noch Zeit zum Backen finden? Eher problematisch!
Und trotzdem kann mans nicht lassen, gerade wenn gefühlte 1000 Menschen im November/Dezember Geburtstag haben! So hatte ich am Mittwoch die Wahl: sämtliche Teile des Gehirns ins eigene bekommen oder eine kleine Schwarzwälderkirsch-Torte für Lena backen, die dankenswerter Weise jede Menge Werbung für meinen Block gemacht hat (also an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank :))!

Naja die Wahl fiel nun nicht wirklich schwer. Ein Glück waren auch fast alle Zutaten da- also schnell schnell backen, es stand ja auch noch die Vorpremiere von Harry Potter an, d.h. 19 Uhr gings schon wieder dahin.

Also schnell nen Schoko-Biskuitteig backen, dass kann man ja eigentlich schon im Schlaf.... ja EIGENTLICH!
EIGENTLICH sollte die Waage wenn man was in die Schüssel schüttet auch was anzeigen, denn EIGENTLICH wiegt auch Kakaopulver etwas!!!!!

Naja die Waage hatte aber anscheinend keine Lust, so schätzt man pi mal Daumen (runden wir mal großzügig wie im Mathekurs :P) 20g ab.... gut jetzt weiß ich wenigstens, dass 20g eindeutig weniger sind, als ich reingekippt hab! Wer ne Ahnung vom Backen hat, weiß was bei zu viel Kakao passiert - der Teig wird extrem trocken!!!


Mit viel Kirschen und Sahne und einer durchaus gelungenen Deko war die Torte doch ganz gut essbar und die Lena hat sich sehr gefreut - und das is doch am Ende das wichtigste :)

Montag, 15. November 2010

Marzipandecken & Sahnetuffs rocken



Zum Geburtstag meiner Mutter, sollte es laut Auftrag, eine Marzipantorte sein. Also durfte ich das erste Mal in meinem Leben so eine fertige runde tolle Marzipan-Decke kaufen (damit erspart man sich einen Haufen Arbeit und Frust weil das Marzipan entweder auf der Arbeitsplatte oder am Nudelholz kleben bleibt oder alles mit Puderzucker vollgestaubt ist).


Der Schoko-Buskuitteig, den ich für die Torte gebacken hab war ungelogen der fluffigste den ich je backte oder bug oder so ^^ Er war so fluffig, dass jedes mal wenn man ihn drückte ein kleines "fffffpp" zu hören war- ein Traum :D
Dann noch 2 mal teilen (klappt übrigens mit dem tollen ikea-Tortenteiler so gar nich also doch lieber ein scharfes Messer) und lekkere Marzipan-Sahnecreme dazwischen und außenrum und dann die wunderbare Marzipandecke auspacken und rüber- wirklich sehr praktisch!

Jetzt noch zur Deko! Einmal eine runde Sahnetuffs, die wirklich überaus niedlich gelungen sind außenherum und in die Mitte ein netter Schriftzug- wiedereinmal hat sich "Alles Gute" durchgesetzt ist einfach das platzsparendste. Naaaja in der Eile musste es schnell gehn und die Schokolade wollte iwie nich flüssig werden! Dementsprechend sah es dann auch aus aber nennen wir es künstlerische Freiheit! ^^


Geschmeckt hats allen sehr gut (ich kann nur weiter von dem Teig schwärmen ^^) uuund Dank der zahlreichen Geburtstage im November und Dezember kommen wir hoffentlich wieder zum Backen!!

Einmal Dresden und zurück



Hier noch die (auch wenn etwas verspätet) story zur Torte, die erfolgreich nach Dresden transportiert wurde!


Da die Torte für Thesi, die nun Bauwesen in Dresden studiert, zum Geburtstag gedacht war, musste man ja entsprechend kreativ bei der Gestaltung sein.


Zuerst gab es die Idee einer Sandburg aus Kuchen, da aber ein mind. 2-stündiger Transport im Auto erforderlich war, konnten wir bei einem bis oben hinvollgestopften Auto nicht auch noch eine riesige Kühltruhe unterbringen. Also musste eine neue, platzsparendere Idee her. Thesi war zu diesem Zeitpunkt frisch in ihre neue Wohnung eingezogen- also warum nicht eine Torte in Wohnungsform?


So wurden nach dem Backen einer rechteckigen Ameretto-Sahnetorte jede Menge "Möbel" aus Gummibärchen, Marshmallows, Zuckerperlen etc. gebastelt!! Die Bewohnerin durfte natürlich auch nicht fehlen und schon war die Torte in ihrer Kühltasche transportfähig.


Mit nur kleinen Verfärbungen (Smarties geben ihre Farbe anscheinend gern an Sahne ab und taugen dann nicht mehr als Fernsehsessel ^^) und einem verschwundenen Kopf der Bewohnerin kam die Tote ansonsten gut in Dresden an -

dann kann sie ja angeschnitten werden - dachten wir jedenfalls!

Dann die Überraschung: weil die Torte so hübsch aussah und noch eine zweite Torte da war entschied Thesi die Torte am nächsten Tag mit nach Berlin zu ihrer Familie zu nehmen und erst dann zu essen :D


Deshalb kann ich zu diesem Zeitpunkt nichts über den Geschmack berichten aber es kamen auch keine Beschwerden (da fällt mir ein Thesi hat immernoch unser großes Brett, auf dem die Torte drauf war... ^^)


Aber die Torte war der Beweis, dass es möglich ist eine Torte heil von Berlin nach Dresden und von Dresden nach Berlin zu befördern!

Das is doch wenigstens etwas :D